sg. Engelskirchen. Die evangelische
Gemeinde im einst katholischen Engelskirchen verdankt ihre
Gründung der Baumwollspinnerei Ermen & Engels, denn der
Firmengründer Friedrich Engels hatte seine Zelte in Barmen
abgebrochen und war mit seinem Betrieb 1837 an die Agger gezogen.
Arbeitsbedingt folgten Engels zahlreiche evangelische Wuppertaler
Familien ins Aggertal.
Viele Jahre lebten die Familien ohne geistliche
Unterstützung, bis am 11. Februar 1862 der erste evangelische
Gottesdienst im Speisesaal der Baumwollspinnerei abgehalten wurde.
Dieses Datum gilt als Gründungsdatum der Gemeinde - und
gefeiert wird so im nächsten Jahr der 150. Jahrestag.
1867 konnte die Christuskirche eingeweiht werden.
Anlässlich des Jahrestags wird es am 11.Februar 2012 einen
Festgottesdienst im Engelskirchener Rathaus geben. Doch die
Jubiläen hören damit nicht auf; bis ins Jahr 2017 werden
noch zahlreiche Jahrestage gefeiert.
So feiert der Kindergarten in Loope sein 25-jähriges Bestehen
2014, das Aggertal-Gymnasium, das evangelischen Ursprungs ist, das
50-jährige Bestehen im darauffolgenden Jahr - um nur einige zu
nennen; der Festkalender ist noch weiter gefüllt.
Die Feste organisieren gemeinsam: Beate Schirmer (Vorsitzende Förderverein Lebendige Gemeinde), Wolfgang Oberbüscher (Vorsitzender des Kuratoriums der Denkmalstiftung Christuskirche), Astrid Künemann (Mitglied im Arbeitskreis "Jubiläumsmarathon"), Pfarrer Johannes Vogelbusch und Stephan Overbeck (Vorstand der Stiftung "Hören und Handeln").

