Merheim (kg). 1978 waren es die Buntglasfenster, der Altarbereich, die Leuchten und die Kirchentür, die mitfinanziert werden konnten. Im Laufe der folgenden Jahre waren es unter anderem das Kupferdach, die Glocken und die Manuale der Orgel. Heute steht die Jugendarbeit im Fokus.
1966 wurde der Verein gegründet. Seit zwei Jahren steht dem
Evangelischen Kirchbau- und Förderverein Köln-Merheim
e.V. Burkart Max vor: "Früher konzentrierten wir uns auf
Baumaßnahmen, seit etwa zehn bis 15 Jahren auf die
Jugendarbeit. Dort fließen 90 Prozent hinein". Aktuell
läuft das Auswahlverfahren für die Stelle der
Jugendleitung: "Wir haben ausreichend Bewerbungen erhalten und
wollen bis Weihnachten abgeschlossen haben", sagt Vorsitzender
Max. Die spätere Leitung wird für die Jugend ab 13 Jahre
und für junge Erwachsene bis nach dem Studium zuständig
sein. Damit will der Förderverein die Jugend an die Kirche
anbinden und ein wichtiges Bindeglied an den
Konfirmationsunterricht stellen. Der geht vom 13. bis zum 15.
Lebensjahr. "Wichtig ist auch eine Verbindung zu den anderen
Angeboten der Kirche herzustellen", erläutert Max.
Zu etwa zehn Prozent fördert der Verein Angebote wie den
Frauenkreis oder den Kreativkreis. Ebenfalls wurden die
Vorhänge im Foyer der Petruskirche durch den Förderverein
ermöglicht; genäht wurden die Stoffe von den Frauen des
Kreativkreises.
Rund 50 Mitglieder zählt der Verein, der Jahresbeitrag kann
von Interessierten in beliebiger Höhe gewählt werden. So
einfach gestaltet sich ebenfalls die Mitgliedschaft: "Alle,
die interessiert sind, zahlen ihren Beitrag, werden eingeladen und
machen mit". Erlöse aus Gemeinde- und Kirchweihfest gehen
ebenfalls an den Förderverein.


