son. Lindlar. Bergische
Gemütlichkeit, Stände mit außergewöhnlichem
Kunsthandwerk und viele weihnachtliche Mitmachaktionen haben den
"Advent
im Museum" über die Grenzen Oberbergs hinaus bekannt
gemacht. Und so strömten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche
Besucher auf das Gelände des Lindlarer Freilichtmuseums und
genossen die vorweihnachtliche Stimmung.
Wie Weihnachten früher gefeiert wurde und wie sich das Fest
in den letzten 200 Jahren
gewandelt hat, erfuhr man beispielsweise im Haus Hoppengarten und
im Hof Peters. Am
Hof zum Eigen ermöglichte ein Glasbläser Einblicke in
seine Kunst und auch die Vorführungen
des Schmiedes begeisterten die Besucher. An den zahlreichen
Ständen in den historischen Gebäuden war die Auswahl an
besonderen Geschenkideen groß, von handgefertigtem Schmuck,
kunstvollen Filzartikeln und Töpferwaren bis hin zu
Laubsägearbeiten und Weihnachtsgebäck.
In der verlockend duftenden Bratäpfelbäckerei im
Strohballenhaus durften die Kinder die
Äpfel selbst mit Nüssen, Marzipan oder Rosinen
füllen und später mit selbstgemachter Vanillesoße
verspeisen. Draußen auf dem Gelände wartete der Nikolaus
mit Leckerein auf die
kleinen Besucher, die ihm ein Gedicht oder ein Lied vortrugen.
Bei den Bastelaktionen der Waldschule Schloss Heiligenhoven
entstanden Weihnachtsmänner
aus Birkenholz und Dekorationen aus Moos, Wurzeln und
Waldfrüchten und im Bandweberhaus
gab es spannende Geschichten der Märchenerzählerin. So
garantierte das abwechslungsreiche
Programm wieder einmal einen tollen Ausflug für die ganze
Familie.


