son. Lindlar. Nachdem die
Überschüsse aus den ersten drei Ortskernläufen
jeweils komplett in die nun abgeschlossene Finanzierung der
400-Meter-Tartanbahn und der Leichtathletikanlagen des
Volksbank-Parkstadions geflossen waren, kam nach der vierten
Auflage des Laufes in diesem Jahr die Frage auf, wem der Erlös
zugute kommen sollte.
"Wir hatten da dieses Mal kein klares Ziel vor Augen,"
erklärte Carsten Ommer, Vorsitzender des Vereins "Lindlar
läuft". Nachdem ein kleiner Betrag zur
Rücklagenbildung des Vereins verwendet wurde, blieben 3.000
Euro Erlös übrig. Man entschied sich, Vereinen, Schulen
und Kindergärten die Möglichkeit zu geben, sich mit
Projekten um einen Teil des Geldes zu bewerben. Voraussetzung
dafür war, dass die Vorschläge mit der Satzung des
Vereins konform waren, sich also auf Belange des Lauf-, Freizeit-
oder Breitensports beziehen mussten.
Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Sponsoren und des Vereins
"Lindlar läuft" sowie Jutta Fleischhauer,
Vorsitzende des Gemeindesportverbandes, und Bürgermeister Dr.
Hermann-Josef Tebroke als Schirmherr der Veranstaltung, entschied
über die Verteilung des Betrages.
Insgesamt 13 Bewerbungen waren eingegangen, acht werden unterstützt. Die einzelnen Fördersummen werden erst am Tag der Übergabe bekannt gegeben. Freuen dürfen sich: die Christliche Elterninitiative "Der Klecks" aus Schmitzhöhe, die Förderinitiative "Sport vor Ort" aus Frielingsdorf, die Grundschule Lindlar-Ost, die Janusz-Korczak-Schule, der Kindergarten Familienzentrum Domino aus Frielingsdorf, der Kindergarten St. Severin, der SV Linde und der TuS Lindlar.

