Jubiläum: 25 Jahre Schuldnerberatung

Arbeiterwohlfahrt zeigt den Betroffenen Perspektiven auf

sg. Ründeroth. Seit nun mehr 25 Jahre berät die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Menschen, die aus verschiedensten Gründen ihre Schulden nicht mehr begleichen können. Dabei handelt es sich nicht nur um überschuldete Arbeitslose, im Prinzip kann es jeden treffen - die alleinerziehende Mutter gleichermaßen wie den Firmenchef.


Als die Schuldnerberatung ihre Arbeit am 1. Oktober 1986 mit zwei Mitarbeitern aufnahm, musste sich ein Mitarbeiter um rund 25 Fälle pro Jahr kümmern. Heute liegt die Zahlt bei 120, so Thomas Kröger von der Schuldnerberatung.


In einer Feierstunde im Otto-Jeschkeit-Seniorenheim dankteAWO-Kreisverbandsvorsitzende Beate Ruland den Mitarbeitern und auch den Kommunen für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt den Banken, welche die Schuldnerberatung finanziell unterstützen.


Welche Bedeutung die Schuldnerberatung auch im Oberbergischen hat, wird deutlich, wenn man sich die Zahl der überschuldeten Haushalte vor Augen führt. Rund 15.000 Haushalte sind betroffen und es sei die Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt, den Ursachen der Verschuldung entgegenzuwirken sowie den Betroffenen Perspektiven aufzuzeigen, so Ruland.


Neben der Beratung und Unterstützung von Schuldner ist auch die Schuldenprävention ein wichtiger Bestandteil des Teams. Hierzu gehören Tipps zur Haushaltsplanung und -führung sowie das Reduzieren laufender Kosten. Zudem leiten die Berater eine Existenzsicherung ein und führen Gespräche mit Gläubigern und vereinbaren mildere Konditionen bei der Rückzahlung. Zur Hauptstelle in Ründeroth gehören weitere Außenstellen in Bergneustadt, Wiehl und Wipperfürth.

Letzte Änderung: Donnerstag, 29.12.2011 10:49 Uhr

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