Ein oberbergischer Geschichtsfahrplan

Gegenüberstellung regionaler und überregionaler Ereignisse

us. Oberberg. Spannende Lektüre für alle Geschichtsinteressierten: Mit der Veröffentlichung des "Oberbergischen Geschichtsfahrplans", einer weiteren Ausarbeitung des 2004 verstorbenen Heimatforschers Klaus Pampus, liegt nun eine Orientierungshilfe vor, die Daten und Übersichten zur regionalen und überregionalen Historie bietet.


Bei der Präsentation der Neuerscheinung im Eckenhagener Bauernhofmuseum erinnerte Dr. Alexander Rothkopf, Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins, an den langjährigen Ehrenvorsitzenden des Vereins, dessen Forschungen zu Ortserstnennungen, Orgeln, sowie Glocken und Geläuten in Oberberg, mengenweise "Abfall-Datenmaterial" zu Tage förderte, das er präzis ordnete.


Noch zu Lebzeiten beanstandete er die Fülle der Publikationen zur oberbergischen Geschichte, die lediglich Einzelbeiträge darstellten, jedoch niemals einen Gesamtgeschichtsüberblick ermöglichten. Um die Parallelität und direkte Wechselbeziehung zwischen regionaler und allgemein-überregionaler Geschichte darzustellen, stellte der Autor die Ereignisse, in chronologischer Abfolge, jeweils auf einer Doppelseite gegenüber.


Pampus' Aufzeichnungen beginnen im Jahr 800 mit der Krönung Kaiser Karls des Großen und enden 1990 mit der Wiedervereinigung. Die Aufstellung aus seinem Nachlass wurde nun von seiner Witwe Annalene Pampus an den Geschichtsverein übergeben und von Kurt Hamburger und Siegfried Hillenbach überarbeitet.


Aus Respekt vor der akribischen Arbeitsweise des Historikers, verzichteten sie darauf, Daten weiter zu aktualisieren und behielten bewusst das Layout bei. Heft 6 der "Materialien und Quellen zur Oberbergischen Geschichte" ist im örtlichen Buchhandel erhältlich oder bei Dieter Forst, ( 0 22 61/ 7 75 52, E-Mail: dieter.forst@t-online.de.

Letzte Änderung: Montag, 09.01.2012 09:14 Uhr

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