Wir feiern in Berlin!

Oberbergische Jugendliche zu Gast beim "Europäischen Taizé-Treffen"

Oberberg. Die Bundeshauptstadt Berlin war Gastgeber des "34. Europäischen Taizé-Jugendtreffens".
30.000 Taizé-Begeisterte waren dabei - darunter 100 Jugendlichen aus dem Oberbergischen Kreis, die von Kreisjugendseelsorger Norbert Fink begleitet wurden.

Seit 1979 finden die Jugendtreffen immer in einer anderen Großstadt Europas statt. Von Mailand bis London, von Lissabon bis Köln - in den vergangenen drei Jahrzehnten haben mehr als 1,7 Millionen Menschen an den Treffen teilgenommen, die der Völkerverständigung dienen wollen.
"Wir wurden von den Organisatoren und den gastgebenden Familien in Berlin mit offenen Armen empfangen und haben eine große Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfahren," so Fink.
Neben Begegnungen mit Teilnehmern aus ganz Europa standen auch viele Gottesdienste, Gebete und Glaubensgespräche, sowohl mit den Berlinern in den gastgebenden Gemeinden als auch mit den Taizébrüdern in der Berliner Messehalle, auf dem Programm.

Ein Höhepunkt neben dem Fest der Nationen war das Wiedersehen mit dem ehemaligen Kölner Weihbischof Dr. Rainer Maria Woelki, jetzt Erzbischof von Berlin. Er berichtete von seinen ersten Monaten in Berlin, dem Papstbesuch und seinen Erfahrungen mit Taizé.
Zu einem solidarischen Zeugnis rief der Prior von Taizé, Frére Alois, die Teilnehmer auf. Er rief auf, nach den "Quellen des Vertrauens in unserem Leben" zu suchen und sich für Vertrauen, Versöhnung und Solidarität unter den Menschen zu entscheiden, denn so sagte er eindringlich: "Der Weltfrieden beginnt in den Herzen!"

Was den Reiz dieser Treffen ausmacht, hat Daniel Fink, ein junger Teilnehmer, in einem Gedicht zusammengefasst: "Das Taizétreffen in Berlin ist nun vorbei, 30.000 Jugendliche aus ganz Europa waren dabei. Wir erlebten eine große Gastfreundschaft, konnten uns erholen, wurden von Liebe überschüttet, vom Kopf bis zu den Sohlen. Wir konnten mit Menschen aus verschiedenen Ländern sprechen, denn nur durch Kommunikation und Respekt können wir die Mauern zwischen den Nationen durchbrechen. Die Gottesdienste und Gebete erfrischten unseren Glauben, wir erlebten: Jesus ist der Weinstock und wir die Tausenden von Trauben. Mit viel Sp(i)rit aufgetankt, fuhren wir wieder nach Haus und rufen heute gestärkt in die ganze Welt hinaus: Wagt für die Liebe alles zu geben, denn die Liebe ist das wichtigste in unserem Leben."
Das nächste europäische Jugendtreffen findet Ende dieses Jahres in Rom statt.

Letzte Änderung: Dienstag, 10.01.2012 11:06 Uhr

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