Lindlar/Oberberg. Es war wieder soweit:
Die jährliche von LindlarTouristik geplante und auch immer
ausgebuchte Fahrt "Krippche luuren" im Bergischen Land
stand auf dem Programm.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Sonja Voss von
LindlarTouristik führte Landfrau und Gästeführerin
Marlies Müller die zahlreichen Krippenfreunde per Bus zu
sieben teils verborgenen Krippen im Raum Wipperfürth.
Besonders durch ihre detaillierten Ausführungen sowie
zahlreiche heimeligen Geschichten und Gedichte konnte Marlies
Müller Wissenswertes über die meist historischen Krippen
sowie die Suche von Maria und Josef nach einer Herberge
näherbringen.
Besucht wurden die Kapelle "Herz Jesu" in Niederwipper
- Krippe mit handgeschnitzten Gliederfiguren aus den 60er Jahren;
die Zeltkirche St. Michael in Wipperfürth-Neye - große
Holzfiguren; Kirche Maria Empfängnis in Wipperfürth-Egen
mit Zwiebelturm aus Grauwacke sowie Gliederfiguren; Kirche St. Anna
in Wipperfürth-Hämmern - Krippe aus den 60er Jahren;
Kirche St. Nikolaus im Zentrum von Wipperfürth - Krippe mit
Hund, der als Symbol steht für alle Menschen, die nicht zur
Krippe gehen. Der Hund soll all deren Leid auf sich laden und dem
Jesuskind überbringen; Klosterkirche St. Antonius auf dem
Klosterberg in Wipperfürth - die Weihnachts-geschichte wurde
von den Kindern des Kindergartens St. Nikolaus erstellt; Kloster
Ommerborn - eingebettet in eine ursprüngliche Landschaft mit
zahlreichen Figuren aus dem täglichen Leben.

