Köln (sf). Einen passenderen Konzertbeginn hätte es kaum geben können: "Ein Kölsch, ein Kölsch, das ist das schönste, was es gibt auf der Welt", sangen die "Krageknöpp" im Brauhaus Cornely, woraufhin die Gäste den Musikern zuprosteten und schon bald einstimmten.
Auch bei den folgenden Liedern war die Stimmung bestens: Bei den
Balladen wurde geschunkelt, bei alten kölschen Klassikern wie
"Och, wat wor Dat Fröher Schön Doch en Colonia"
sang das Publikum kräftig mit.
Die Krageknöpp absolvierten den Auftritt im Rahmen ihrer
großen Veedelstour 2012. Diese führt die Krageknöpp
durch einige Dutzend Kneipen Kölns, in denen sie je ein
Konzert von 30 bis 40 Minuten spielen. "Wir wollen den
Karneval zurück in die Kneipen bringen", erklärt
Bandmitglied Thomas Mosbach. Dabei haben sich die Krageknöpp
viel vorgenommen: In jedem Veedel möchten sie bis zum Ende der
Karnevalssession in einer Kneipe gespielt haben. Um dieses
ehrgeizige Projekt zu realisieren, holten sich die Jungs
Unterstützung beim Kölner Wochenspiegel (wir
berichteten). Als reine Karnevalsband möchte sich die Band
jedoch nicht verstehen: "Wir spielen das ganze Jahr
über", erklärt Mosbach. Beim Konzert im Haus Cornely
merkt man der Band ihre Spielfreude an. Nach ihrem Konzert hatten
die Krageknöpp noch eine kleine Überraschung parat: Sie
stellten ihren "netten Kollegen und Freund", den
Kölschen Harry vor, der sein aktuelles Karnevalsprogramm
präsentierte.


