Jeder fünfte kommt weiter

Bei "Jugend musiziert" treten die Nachwuchskräfte aus Rhein- und Oberberg an

Bergisch Gladbach (hey). Der Kreiswettbewerb "Jugend musiziert" kehrt nach Bergisch Gladbach zurück. Am Wochen­ende des 28. und 29. Januar spielen talentierte Nachwuchsmusiker an vier verschiedenen Orten vor Experten.

Nicht nur die Rhein-Berger, auch die Schüler aus Oberberg messen sich. 150 Teilnehmer haben sich angekündigt. Sie treten in den Sparten Blockflöte, gemischte Holzbläser (Musikschule), Gitarre (Nicolaus-Cusanus-Gymnasium), Trompete, gemischte Blechbläser (Rathaus Bensberg), Duo Klavier-Streicher und Klavier vierhändig (Kreishaus am Rübezahlwald) an. Nicht nur für die Aktiven ist die Vorbereitung anstrengend.

Auch die Veranstalter müssen an ihre Grenzen gehen: "Die Pläne sind bis auf die Minute ausgearbeitet. Die Gäs­te möchten sich einspielen, die Jury will versorgt werden", so Beate Temper, Geschäftsführerin vom Regionalausschuss "Jugend musiziert".

Ziel der Teilnehmer ist die nächste Runde. Der Entscheid auf Landesebene findet Ende März in Köln statt. Die drei- bis vierköpfige Jury kann erste Preise mit Weiterleitung aussprechen. Die beiden Kreise können sich mit einer Erfolgsquote von 20 Prozent sehen lassen: "Ein bis zwei faustdicke Überraschungen sind in jedem Jahr dabei", sagt Temper. Damit niemand bevorzugt wird, kommen die Mitglieder der Kommissionen von außerhalb.

Wichtig ist den Veranstaltern der pädagogische Ansatz. Die Mädchen und Jungen sollen nicht vergrault werden, sondern einen Ansporn erhalten.

Selbst Enttäuschungen werden menschlich vermittelt: "Wir möchten in der Breite arbeiten und zielen auf positive Auswirkungen im Technikbereich ab", sagt Musikschulleiter Friedrich Herweg.
Das Vorspielen ist öffentlich, Gäste sind willkommen. Die Wettbewerbe beginnen generell um 10 Uhr und enden gegen 17.30 Uhr. Zwischen 13 und 15 Uhr ist Mittagspause: "Die Qualität der Teilnehmer ist hoch, die Wertungsstätten sind mit guten Instrumenten ausgestattet", so die Regionalausschussvorsitzende Dr. Barbara Engelbert. Der Eintritt ist frei. Den Wettbewerb in Gladbach unterstützen die Kreissparkasse, ihre Kulturstiftung sowie die beiden Kreisverwaltungen.

Letzte Änderung: Dienstag, 24.01.2012 16:10 Uhr
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