Erstmal geht es weiter

Vingst (sf). Es wurde bereits viel erreicht, aber das Gemeinschaftsprojekt ist noch lange nicht beendet: Dies ist das Ergebnis einer Diskussionsrunde anlässlich sechs Jahren Sozialraumkoordination Höhenberg/Vingst. 

In den vergangenen sechs Jahren hat die Koordination zusammen mit verschiedenen Höhenberger und Vingster Einrichtungen ein Netzwerk ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, die Lebensbedingungen für die Bewohner im Sozialraumgebiet zu verbessern. Zu diesem Netzwerk, das sich zu einem Arbeitskreis mit dem Namen "Stadtteiltreffen" zusammengeschlossen hat, gehören unter anderem die Bürgervereinigung, Kirchengemeinden, Schulen, Kinderund Jugendeinrichtungen sowie städtische Dienststellen und die Polizei. Bei einer "Geburtstagsrunde" blickten Mitglieder dieser Einrichtungen auf sechs Jahre gemeinsame Arbeit zurück.

"Wir haben viel auf die Beine gestellt. Die vergangenen sechs Jahre haben gezeigt, dass wir uns ergänzen", stellte Sozialraumkoordinator Andreas Hildebrand fest. Unter anderem ist es während der gemeinsamen Projektzeit gelungen, Workshops mit allen Akteuren zur Stadtteilentwicklungsplanung durchzuführen, ein Sprach- und Lerntraining als niederschwellige Förderung von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter einzuführen und einen Arbeitskreis "Verhaltensoriginelle Kinder" zu gründen, dessen Ziel es ist, ein bedarfsgerechtes Angebot für Kinder- und Jugendcliquen zu erschaffen, die durch besonderes Verhalten auffällig geworden sind. In den vergangenen sechs Jahren habe man die Netzwerkarbeit in qualitativer Weise stets weiterentwickelt, erklärte Andreas Hildebrand und erhielt von allen Mitgliedern des Stadtteiltreffens Zustimmung. Sorge bereitet diesen allerdings, die auf nur zwei Jahre begrenzte weitere Finanzierung des Programms Sozialraumkoordination Höhenberg/ Vingst, das mit Bundesmitteln ermöglicht wird. Wenn die beiden Stellen der Sozialraumkoordinatoren gekürzt werden, dann ist das gesamte Netzwerk gefährdet, so die einhellige Meinung. "Wir sind noch lange nicht am Ende einer vernetzten Arbeit", erklärte Christof Wild vom Seniorennetzwerk Höhenberg/Vingst.

"Die Bürger leben von den angebotenen Aktivitäten hier im Viertel. Wir sind stolz darauf, was hier alles passiert", sagte Joachim Sledzinski, Vorsitzender der Bürgervereinigung Vingst. Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Sozialraumkoordinatoren und den Mitgliedern des Stadtteiltreffens wurde von allen Seiten gelobt. Nun hofft man, dass das Programm über die nächsten zwei Jahre hinaus weiter finanziert wird. "Wir werden die Zeit nutzen, um zu prüfen, was in Zukunft möglich ist", Stadträtin Susanna dos Santos-Herrmann (SPD). Zunächst sei man aber erst einmal froh, dass die Sozialraumkoordination zumindest für zwei Jahre gesichert ist, so die Stadträtin.

Letzte Änderung: Montag, 06.02.2012 11:45 Uhr

Zufrieden mit der Zustellung?

Köln. Uns ist wichtig, dass Sie zufrieden sind - darum freuen wir uns jederzeit über Ihre Hinweise und Anregungen zur Zustellung des KÖLNER WOCHENSPIEGEL. Ab sofort können Sie uns Ihr Feedback noch einfacher zukommen lassen... »

Blaulicht - Der Kölner-Polizeireport

Hier finden Sie die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Köln... »

Alle Titel im Großraum Köln/Bonn

Lernen Sie die weiteren Anzeigenblätter im Großraum Köln/Bonn kennen. »