Über 7000 närrische Mädchen außer Rand und Band

Vier Damensitzungen der KG Rot-Weiß Lindlar restlos ausverkauft

wr.Lindlar. "Kondition ist angesagt", mit diesen Worten eröffnete Markus Günther, der Sitzungspräsident der KG Rot Weiß Lindlar, die erste von vier sechsstündigen Damensitzungen im riesigen, wunderschön karnevalistisch geschmückten Festzelt in Lindlar. "Ihr seit die schönsten Mädchen dieser Welt "rief er dann den 1800 phantasievoll, bunt kostümierten, närrischen Wievern zu. Die phantastisch gelaunten Gäste bedankten sich mit dem ersten tosenden Applaus des Tages für das tolle Kompliment.

Rechts und links neben Markus Günther hatten die Damen des Elferrates Platz genommen, die genauso wie ihre rot glitzernden Anzüge strahlten. Der verrückte Nachmittag gehörte ab jetzt den Außerirdischen, den Marienkäfern, den Punkerinnen, den Teufelinnen, den Bären, den Piratinnen und den Schornsteinfegerinnen. Die meisten Frauen waren in gleich verkleideten Gruppen erschienen und hatten sich die aufwendigen und phantasievollen Kostüme gemeinsam ausgedacht und oft auch zusammen hergestellt. Wie immer in Lindlar, begann die Sitzung mit dem Einzug des Dreigestirns samt Gefolge ins Zelt und auf die Bühne und zum ersten Mal standen die Närrinnen, die teilweise aus dem Ruhrgebiet, dem Sauerland, der Eifel, dem Rheinland und dem Oberbergischen angereist waren, auf den Tischen und Stühlen.

 Die populären Tollitäten, Prinz Manfred II (Manfred Schneider), Bauer Dieter (Dieter Berg) und Jungfrau Franzi (Frank Schiffbauer) begrüßten ihre weibliche Gefolgschaft mit der Frage:" Sed ihr jood drupp?" Selbstverständlich war die Antwort ein donnerndes " Jaaah" aus 1800 Kehlen. Mit ihrem Sessionslied, "Karneval mer fiere Karneval?" brachen die karnevalistischen Vertreter der Gemeinde Lindlar dann endgültig das letzte Eis, alle jecken Wiever waren außer Rand und Band, tanzten und sangen mit. Die in allen Sitzungen anschließend auftretenden Künstler gehören zu dem Besten was der Karneval, im Rheinland, zu bieten hat, Guido Krantz , schon Stammgast in Lindlar, sorgte für schallendes Gelächter im Publikum.

Dann ging es Schlag auf Schlag, die Bläck Fööss, die Höhner, die Räuber, die Paveier, Brings, Olaf Henning und die Rheinländer heizten die Super Stimmung weiter an, es gab keinen Jeck den es noch auf dem Stuhl hielt. Gegen 20 Uhr beendete Lutz Kniep mit einer gigantischen Lasershow, Feuerwerk im Festzelt, ein sechsstündiges, kaum zu überbietendes Programm. Viele Mädchen zog es anschließend noch an die Kaffeebar oder die Bierbude, wo die Party bis spät in den Abend weiter ging.

Letzte Änderung: Mittwoch, 08.02.2012 12:18 Uhr

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